Am ehemaligen Kernkraftwerksstandort Grohnde ist die Entwicklung eines der größten Batteriespeicherprojekte Deutschlands geplant. Mit einer Leistung von deutlich über einem Gigawatt und einer Speicherkapazität im Gigawattstundenbereich soll hier künftig ein zentraler Baustein der Energiewende entstehen. Ergänzt wird das Vorhaben durch Photovoltaikanlagen sowie den Ausbau der Netzinfrastruktur. Ziel ist es, überschüssigen Strom – insbesondere aus erneuerbaren Energien – zu speichern und bedarfsgerecht wieder ins Netz einzuspeisen.

Für die Gemeinde Emmerthal eröffnet dieses Projekt enorme Chancen. Der Standort entwickelt sich zu einem wichtigen Knotenpunkt der Energieversorgung in Deutschland. Damit verbunden sind Perspektiven auf weitere Unternehmensansiedelungen, zusätzliche Arbeitsplätze und steigende Einnahmen für die Gemeinde. Das Energiecluster Emmerthal wird damit zu einem wesentlichen Standortfaktor.

Als Bürgermeisterkandidat sehe ich in diesem Projekt eine große Zukunftschance für Emmerthal. Gemeinsam mit dem Solarforschungsinstitut in Ohr wird unsere Gemeinde damit zu einer echten Vorzeigekommune der Energietransformation – weit über die Region hinaus. Entscheidend ist jetzt, dass wir diese Entwicklung aktiv begleiten, Chancen nutzen und die Wertschöpfung vor Ort sichern. 

Dabei ist mir aber wichtig, dass wir bei der Entwicklung die Bürgerinnen und Bürger mitnehmen. Immission- und Trinkwasserschutz müssen ebenso Beachtung finden wie alle Themen rund um die Verkehrsbelastung. Dafür werden wir gemeinsam gute Lösungen entwickeln.