Über mich
Mein Name ist Daniel Meier. Als jüngstes von vier Geschwistern bin ich am 24. Januar 1983 in Rinteln geboren. Aufgewachsen bin ich in Friedrichsburg, einem kleinen Ortsteil von Hessisch Oldendorf, in einem großen Mehrgenerationenhaus mit meinen Eltern und Großeltern.
Meine Kindheit habe ich vor allem draußen verbracht. Meine Eltern haben bis heute einen großen Garten am Wald mit Tieren - Hühner und Forellen - aber auch Bienenvölker und damit eigenen Honig, der zuhause immer noch geschleudert wird. Heute helfen gerne auch meine eigenen Kinder dabei. Bei uns haben aber auch schon Pfauen und ein Reh gelebt, die liebevoll aufgezogen und aufgepäppelt wurden.
Die Familienhunde sind eine wunderschöne Kindheitserinnerung, die ich gerne irgendwann für meine eigene Familie wieder aufleben lassen würde. Zudem sind mein Vater und auch meine Geschwister Jäger, so dass ich auch zur Jagd einen engen Bezug habe. Und da wir in der Familie darüber hinaus einen eigenen, kleinen Wald haben, den mein Vater bis heute bewirtschaftet, sind wir auch heute noch viel draußen in der Natur. Ihr fühle ich mich eng verbunden. Ich bin dankbar für diese Erfahrungen und Erlebnisse und freue mich, dass auch meine Kinder hiervon noch Einiges mitbekommen.
Die Grundschule und Orientierungsstufe habe ich in Hessisch Oldendorf absolviert. Durch die Scheidung meiner Eltern bin ich mit meiner Mutter dann aber weggezogen und habe meine weitere Jugend u.a. in Flegessen, Hessisch Oldendorf, aber vor allem in Hameln verbracht. Hier habe ich die weiterführende Schule besucht, zunächst die Theodor-Heuss-Realschule, an der ich den erweiterten Realschulabschluss gemacht habe, später im Zuge meiner Ausbildung zum Industriekaufmann bei der Firma Vogeley in Hameln auch die heutige Rüdiger-Butte-Schule. Da ich nach Ende meiner Ausbildung den Wunsch hatte, das Fachabitur zu erlangen, besuchte ich im Anschluss die Fachoberschule Sozialwesen in Rinteln.
Durch das bestandene Fachabitur hatte ich die Möglichkeit auf einen Studienplatz. An der Universität Kassel studierte ich deshalb zunächst zwei Semester Soziologie, bevor ich mich 2005 für einen Wechsel in die Fachrichtung Politikwissenschaft entschied. Hierin machte ich dann auch 2008 meinen Bachelor- und 2010 meinen Masterabschluss.
Mein schulischer und beruflicher Weg war nicht immer gradlinig. Trotzdem habe ich mein Ziel erreicht. Und ich bin heute glücklich damit. Dass ich das sagen kann, hat einen Grund. Ich habe gelernt zu akzeptieren, dass Wege nicht immer gerade verlaufen. Es gibt Hindernisse. Es gibt Steine auf dem Weg. Wichtig ist, nicht aufzugeben. Nicht zu verzweifeln. Mutig zu bleiben. Es geht darum, neue Wege zu suchen. Sich Unterstützung und Hilfe zu holen. Und diese auch anzunehmen. Und vor allem: daran zu glauben, dass man es schaffen kann.
Im Zuge meines Politikstudiums ab 2005 habe ich dann auch meine Frau Tomke kennengelernt, eine echte Ostfriesin. Auch sie ist Politikwissenschaftlerin. 2010 haben wir geheiratet. Heute leben wir mit unseren drei Töchtern Amelie (*2011), Jule (*2014) und Theresa (*2018) in Hameln. Auch heute noch verbringe ich viel Zeit draußen – im eigenen Garten oder auch zum Kopf frei kriegen beim Joggen oder Mountainbiken im Wald oder an der Weser.
Als Familie verbindet uns eine große Handball-Leidenschaft. Ich selbst habe in meiner Jugend in Hessisch Oldendorf Handball gespielt, meine Töchter tun dies mittlerweile mit sehr viel Spaß, Eifer und Ehrgeiz bei der JSG Weserbergland. Wir unterstützen sie gerne und sind so gut wie immer in der Halle dabei. Unsere Rollenverteilung ist dabei klar, meine Frau ist Teil des Catering-Teams, ich am liebsten als Zeitnehmer oder Sekretär im Kampfgericht. Wir schauen aber auch gerne den Profis zu, den Damen der HSG Blomberg-Lippe oder im Männerbereich den Recken bzw. dem TBV Lemgo-Lippe, meinem Lieblingsverein.
Mir sind die Gemeinschaft und das Miteinander wichtig. Soziale Aspekte wie Toleranz, Respekt, Menschlichkeit und Solidarität spielen für mich und mein Leben eine große Rolle.
Insofern engagiere ich mich seit meiner Jugend ehrenamtlich. Damals bin ich dem Technischen Hilfswerk beigetreten und habe seitdem dort viele Lehrgänge und Ausbildungen mitgemacht. Zudem war ich unter anderem als Ausbildungsbeauftragter und Fachberater im THW tätig. Für das THW sitze ich mittlerweile im Katastrophenschutzstab des Landkreises Hameln-Pyrmont.
Ich bin seit 2012 Mitglied der SPD und auch dort in der Parteiarbeit ehrenamtlich aktiv. Seit 2021 bin ich zudem Mitglied des Rates der Stadt Hameln, arbeite dort im Stadtentwicklungsausschuss und als stellv. Vorsitzender im Ausschuss für Recht und Sicherheit mit. Die Blaulichtfamilie liegt mir insgesamt sehr am Herzen!
Darüber hinaus bin ich aber auch Mitglied im Verwaltungsrat der Sparkasse Hameln-Weserbergland, Elternvertreter in der Klasse meiner ältesten Tochter am Vikilu sowie Vorstandsmitglied beim DRK-Ortsverein Hameln.
Ehrenämter kosten Zeit, sind nicht immer einfach und manchmal auch mit Ärger verbunden. Aber die vielen Ehrenamtlichen halten unsere Gesellschaft am Laufen! Und da möchte ich meinen Beitrag leisten. Bedeutend ist für mich zudem, auch meinen Kindern vorzuleben, wie wichtig es ist, sich für andere zu engagieren.